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Im Museum

 

Hintere Reihe:
Heinrich Roßmann, Holger Meeder, Hermann Börnsen, Karl Haß, Peter Börnsen, Herbert Carstensen, Kurt Kannenberg; mittlere Reihe: Hans Peters, Johann Aschert, Karl-Christian Strandberg, Norwin Indinger, Hans Goos, Oskar Piepgras;

Vorne:
Rolf Lorbeer, Karl Peters, Heinrich Piepgras,Klaus Roßmann, Wilhelm Bronnmann.

 

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Die Geschichte des Museumsvereins

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Die Geschichte des Museumsvereins begann mit der Gründung des Arbeitskreises Riesebyer Heimatgeschichte. Bereits im Herbst 1976 wurde der Verein auf Initiative von Wilhelm Bronnmann ins Leben gerufen. Man traf sich zunächst einmal im Monat in der Schule in Rieseby, erzählte sich Geschichten aus früheren Zeiten und tauschte alte Aufzeichnungen und Bilder aus. Im Laufe der Jahre und durch fleissige Beteiligung der Riesebyer Bürger sammelte sich so viel Wissenswertes über die Geschichte der Gemeinde an. Und weil man viel zu erzählen hatte, brachte der Arbeitskreis gleich 1976 ein Festheft heraus. Dieses Heft erscheint seit 1979 regelmäßig als Riesebyer Jahrbuch zur Dorfwoche von Rieseby.

Von 1979 bis 1996 wurden die monatlichen Sitzungen in dem neuen Bootshaus in Büstorf (an der Schlei) abgehalten. 1987 bekam die Freiwillige Feuerwehr von Rieseby ein neues Feuerwehrgerätehaus und der Arbeitskreis Heimatgeschichte kam so an den alten Kameradschaftsraum der Feuerwehr. Man begann Steinsammlungen und Museumsstücke einzurichten und es entstand ein erstes Archiv, das von da an ständig wuchs. Weitere Ausstellungsstücke, wertvolle Schriften und Bilder aus der interessanten Vergangenheit kamen hinzu. Ein Heimatmuseum in Rieseby aufzubauen - diese Idee entwickelte sich zum großen Ziel und nach dem Erwerb der Mühle Anna durch die Gemeinde (1994) war man diesem Ziel einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

Die großen Arbeiten, die vor der Verwirklichung dieses Zieles lagen, wurden geteilt. Ein Teil wurde mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde an Handwerksbetriebe vergeben, während die Mitglieder des Arbeitskreises und des Fördervereins zum Erhalt der Mühle Anna sowie Bürger aus der Gemeinde das Ihrige beim Ausbau der Mühle leisteten. Im April 1997 wurde der Verein für Museums- und Chronikarbeit in Rieseby e.V. gegründet. In ihm ist heute noch mit Hannes Kempe ein Gründungsmitglied des ehemaligen Arbeitskreises.

Die Gründungsmitglieder des Arbeitskreises waren:
Wilhelm Bronnmann, Helmut Steger, Heinrich Ströh, Martin Kock, Peter Schmidt-Hederich, Georg Behrendt, Hans Reimer, Jürgen Kock, Hannes Kempe, Norwin Indinger und Ludwig Mordhorst. Ludwig Mordhorst war der letzte Müller in Rieseby und wurde später 1. Vorsitzender des Vereins für Museums- und Chronikarbeit in Rieseby e.V. - ab 2001 wurde das Amt des 1. Vorsitzenden in guter Tradition von seinem Sohn Egon Mordhorst übernommen.

Seit März 2013 ist Karl-Heinz Lappöhn der neue 1. Vorsitzende
- er wird u.a. auch von Egon Mordhorst (2. Vorsitzender) unterstützt.